Das Klima
Entgegen der in Deutschland noch immer weit verbreiteten Meinung ist es in Schweden nicht das ganze Jahr über kalt.
Dank
des Golfstroms und der vorherrschenden Westwinde, die vom warmen
Nordatlantischen Ozean kommen, herrscht hier ein gemässigtes Klima.
Folglich sind die schwedischen Sommer mild und angenehm, können aber
auch sehr warm werden. Grundsätzlich muss man sagen, das es von Region
zu Region sehr unterschiedlich sein kann. Im Winter hingegen sind
Temperaturen zwischen -20°C und -30°C durchaus möglich. Dies hängt u.a.
mit den von Osten hereinströmenden, kalten Luftmassen zusammen.
Im
Sommer ist es sehr lange hell. Der Anteil der Tageslichtstunden nimmt
nach Norden hin zu. Nördlich des Polarkreises bleibt es bis zu zwei
Monate lang ununterbrochen hell. Im Winter hingegen ist es genau
umgekehrt: Es herrscht im Norden sehr lange Dunkelheit. Nödlich des
Polarkreises bis zu zwei Monate, die sogenannte Polarnacht. Je weiter
man nach Süden kommt, desto grösser ist auch der Anteil der
Tageslichtstunden.
Die Energie
Schweden
verfügt über zwei grosse Hauptenergiequellen. Zum Einen stammt die
Energie aus den Wasserkraftwerken an den Flüssen Luleälv, Indalsälv,
Umeälv und Ångermanälv. Ein weiterer Grossteil stammt aus den
Kernkraftwerken. Fossile Energieträger machen nur einen sehr geringen
Prozentsatz der Energiegewinnung aus.
Die Schifffahrt
Die
schwedische Schifffahrt kann auf eine lange Tradition zurückgreifen.
Eine Küstenlänge von mehr als 3.200 km bietet dem Land dafür auch beste
Voraussetzungen. In fast jeder grossen Küstenstadt befindet sich auch
ein wichtiger Hafen.